VEREINTE NATIONEN

Die Zeitschrift der DGVN informiert sechsmal jährlich über die Tätigkeit der UN • Analysiert die Weltprobleme im Spiegel der Vereinten Nationen • Behandelt Themen wie Friedenssicherung, Nord-Süd, Menschenrechte, Fortbildung des Völkerrechts • u.v.a.m.

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Über den Landesverband Bayern der DGVN

Als einer der ältesten unabhängigen und überparteilichen Bildungsträger der Nachkriegsdemokratie in Bayern wurde der Landesverband Bayern der DGVN im Jahr 1957 gegründet.

Als Landesverband treten wir für die Gleichberechtigung der Staaten auf der Grundlage ihrer Unabhängigkeit und für das Selbstbestimmungsrecht der Völker ein. Wir streben die Annäherung, Versöhnung und fortschreitende Festigung gegenseitigen Vertrauens zwischen den Staaten und Völkern an, weil wir darin die Vorbedingung für das friedliche Zusammenleben erblicken.

Insbesondere durch hochkarätige Veranstaltungen realisieren wir unsere satzungsgemäßen Aufgaben: Mit den Zielen, Einrichtungen und Tätigkeiten der Weltorganisation der Vereinten Nationen vertraut zu machen, das Interesse für zwischenstaatliche und internationale Beziehungen zu wecken sowie das Verständnis für die aktuellen Vorgänge in der Außenpolitik und der internationalen Politik zu fördern. weiterlesen ...

 

studienreise 2016 in den Libanon

Näheres siehe nachfolgend nach Ankündigung zum Seminar in der Akademie Frankenwarte oder unter "Studienreisen".

 

Seminar vom 08.-10.07.2016

hiermit laden wir Sie sehr herzlich vom 08. bis 10. Juli 2016 zu unserem Seminar

COP21 – Die UN-Klimakonferenz 2015 auf dem Prüfstand

in die Akademie Frankenwarte Würzburg ein.

Der UN-Klimakonferenz Ende 2015 in Paris (COP21) wird eine zentrale Bedeutung beigemessen: Es ist gelungen, eine neue internationale Vereinbarung zum Klimaschutz in der Nachfolge des Kyoto-Protokolls zu verabschieden. Die Ergebnisse wurden gefeiert und ließen positive Entwicklungen erwarten. Ein gutes halbes Jahr nach dem Klimagipfel betrachten wir nicht nur die Ursachen des Klimawandels, sondern auch, was seither geschehen ist und wie tragfähig die Ergebnisse sein werden.

Referenten:

Dr. Felix Pollinger, Julius-Maximilians Universität, Würzburg

Sabine Minninger, Brot für die Welt, Berlin

Prof. Miranda Schreurs, Freie Universität, Berlin

Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Akademie Frankenwarte, Gesellschaft für Politische Bildung e.V., Würzburg.

Weitere Angaben zum Seminar (Kosten, Anmeldebedingungen etc.) entnehmen Sie bitte dem unten beigefügten Flyer.

Wir würden uns freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Flyer...

 

studienreise 2016 in den Libanon

Die diesjährige Studienreise der DGVN Bayern wird vom 2. bis 8. Oktober 2016 in den Libanon führen – ein Land inmitten einer konfliktbeladenen Region. In das Land am Mittelmeer mit seiner Vielfalt an Kulturen und Religionen hat die DGVN Bayern bereits 2001 und 2010 Studienreisen unternommen.

Schwerpunkte des Programms werden der Syrien-Konflikt und der Nahostkonflikt, die Betreuung der Syrien- und Palästina-Flüchtlinge durch UNHCR bzw. UNRWA mit Besichtigung von Flüchtlingslagern, die mit deutscher Beteiligung tätige friedensunterstützende Mission UNIFIL, die Tätigkeit der VN-Nebenorgane und Sonderorganisationen (z.B. UNESCWA, WFP), das konsensdemokratische politische System des Libanons sowie Gespräche mit deutschen Repräsentanten sowie Vertretern von Parteien, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Hochschulen sein. Schwerpunkt der Studienreise wird der Großraum Beirut sein, im Rahmen der Möglichkeiten sollen auch Fahrten unternommen werden. Auch kulturelle Programmpunkte sind vorgesehen. Den angemeldeten Teilnehmern wird rechtzeitig vor Beginn der Studienreise das endgültige Programm zugehen.

Die An- und Abreise erfolgt individuell und auf eigene Kosten. Die Teilnahme am Programm im Libanon mit Übernachtungen kostet

im Doppelzimmer bei 10 Reiseteilnehmern Euro 515,-

im Doppelzimmer bei 15 Reiseteilnehmern Euro 415.-

Wenn Einzelzimmer (abhängig vom Vorhandensein) gewünscht wird, beträgt

der gesamte Zuschlag Euro 122.-.

Nichtmitglieder der DGVN zahlen eine zusätzliche

 Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 40 Euro.

Enthalten im Reisepreis sind die Kosten für Übernachtungen (dreimal in Beirut mit Frühstück, dreimal außerhalb mit Frühstück und Abendessen), Bus, örtlicher Führer, Spenden, Geschenke, Vortragshonorare und sonstige Gemeinkosten.

Eintrittsgelder werden individuell entrichtet oder vor Ort eingesammelt, ebenso Trinkgelder. Sonstige Mahlzeiten werden individuell bezahlt.

Die DGVN Bayern macht als gemeinnütziger Verein keinen Gewinn, sondern legt lediglich die entstandenen Kosten um. Vorbereitung und Leitung der Studienreise erfolgen ehrenamtlich.

Die Anreise nach Beirut am Sonntag, 2. Oktober, und die Rückreise von Beirut am Samstag, 8. Oktober, erfolgt individuell organisiert und auf eigene Kosten. Das Programm beginnt am Montag-Morgen, 3. Oktober, und endet am Freitag-Nachmittag, 7. Oktober.

Anmeldungen werden bis zum 22. Juni 2016 bei der Geschäftsstelle über das Kontaktformular

http://www.dgvn-bayern.de/CMS/?q=kontakt

entgegengenommen – bitte unter Angabe von Wohnadresse, Beruf, Geburtsdatum und DGVN-Mitgliedsstatus. Die Zahl der Reiseteilnehmer ist begrenzt. Die Registrierung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.

Spätestens nach Anmeldeschluss werden die erfolgreichen Anmeldungen bestätigt. Es ist danach eine Anzahlung in Höhe von 200.- Euro zu entrichten. Wenn die Anzahlung nicht binnen einer Woche erfolgt, wird die Anmeldung gestrichen. Der Restbetrag ist bis zum 15. September zu überweisen.

Nach der Anmeldebestätigung empfiehlt sich eine zeitnahe Flugbuchung. Denn die Preise werden steigen.

Die DGVN kann keine Haftung für Schäden übernehmen. Reiseteilnehmer müssen vor Reisebeginn einen Haftungsausschluss unterzeichnen.

Eine Absage der Reise ist unwahrscheinlich, könnte aber bei ungünstiger Lageentwicklung in der Region nicht vollständig ausgeschlossen werden. Empfohlen wird daher ein umbuchbarer Flug.

 

 

DGVN Broschüre 2016 Infobroschüre der DGVN Bayern

In unserer aktuellen Broschüre erfahren Sie mehr über die Geschichte und die Arbeit der UN, der DGVN und des DGVN-Landesverbandes Bayern (PDF):

  • Präambel zur Charta der Vereinten Nationen
  • Die Bedeutung der Vereinten Nationen
  • Deutschland in den Vereinten Nationen
  • Die DGVN und ihre Partnerorganisationen
  • Der Landesverband Bayern der DGVN
  • Öffentlichkeitsarbeit

 

Menschenrechte achten, multilaterales Engagement nachhaltig stärken

Aufruf der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) zur aktuellen Flüchtlingskrise

Beinahe 60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Damit hat die Zahl derer, die gewaltsam vertrieben wurden, ein trauriges Allzeithoch erreicht. Die Ursachen liegen dabei auf der Hand: Gewalttätige Konflikte und Perspektivlosigkeit sind nur einige der Gründe, die in vielen Ländern ein friedliches, sicheres oder auch nur den menschlichen Bedürfnissen angemessenes Leben nicht zulassen.

Dieser Tage nimmt die Flüchtlingskrise, die längst auch Europa betrifft, neue Ausmaße an. Täglich erreichen bis zu 4000 Menschen Griechenland. Etwa 83% dieser Menschen sind syrischer Herkunft. Dieser enorme Anstieg der Flüchtlinge ist auch dadurch zu erklären, dass ihnen in den Nachbarstaaten, die bislang den Hauptteil der syrischen Flüchtlinge aufgenommen haben, langfristige Lebensperspektiven fehlen.

Das Elend der Flüchtlinge geht uns alle an. Zwar hat Deutschland in den letzten Wochen ein großes Maß an Solidarität gezeigt; jetzt wird es aber darauf ankommen, in der deutschen und europäischen Politik auch die globale Dimension nicht aus den Augen zu verlieren und Weichen für eine nachhaltige Lösung zu schaffen.

Ganze Erklärung im Wortlaut siehe hier...

 

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen fordert ein Ende der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Syrien und die Einrichtung regionaler Schutzzonen

Angesichts des grausamen Bürgerkriegs in Syrien, bei dem bislang über 190.000 Menschen getötet wurden und Millionen Syrer in die Flucht getrieben wurden, fordert die DGVN ein sofortiges und entschiedenes Handeln der internationalen Gemeinschaft. Als Sofortmaßnahme unterstützen wir den Vorschlag des Syrien-Sondergesandten der Vereinten Nationen, Staffan de Mistura, zur Schaffung regionaler entmilitarisierter Schutzzonen. Solche "Freeze Zones" sollten die Anfangspunkte für eine politische Lösung des Konflikts sein. Wir fordern außerdem die strafrechtliche Aufarbeitung der massiven Menschenrechtsverletzungen vor dem Internationalen Strafgerichtshof sowie mehr Hilfe aller Staaten bei der Versorgung und menschenwürdigen Aufnahme der Flüchtlinge.

Erklärung im Wortlaut siehe hier...

 

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