VEREINTE NATIONEN

Die Zeitschrift der DGVN informiert sechsmal jährlich über die Tätigkeit der UN • Analysiert die Weltprobleme im Spiegel der Vereinten Nationen • Behandelt Themen wie Friedenssicherung, Nord-Süd, Menschenrechte, Fortbildung des Völkerrechts • u.v.a.m.

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Über den Landesverband Bayern der DGVN

Als einer der ältesten unabhängigen und überparteilichen Bildungsträger der Nachkriegsdemokratie in Bayern wurde der Landesverband Bayern der DGVN im Jahr 1957 gegründet.

Als Landesverband treten wir für die Gleichberechtigung der Staaten auf der Grundlage ihrer Unabhängigkeit und für das Selbstbestimmungsrecht der Völker ein. Wir streben die Annäherung, Versöhnung und fortschreitende Festigung gegenseitigen Vertrauens zwischen den Staaten und Völkern an, weil wir darin die Vorbedingung für das friedliche Zusammenleben erblicken.

Insbesondere durch hochkarätige Veranstaltungen realisieren wir unsere satzungsgemäßen Aufgaben: Mit den Zielen, Einrichtungen und Tätigkeiten der Weltorganisation der Vereinten Nationen vertraut zu machen, das Interesse für zwischenstaatliche und internationale Beziehungen zu wecken sowie das Verständnis für die aktuellen Vorgänge in der Außenpolitik und der internationalen Politik zu fördern. weiterlesen ...

 

vortrags- und diskussionsveranstaltung 13.03.2017

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN), lädt Sie herzlich ein

Südsudan - Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind

Wie können die Vereinten Nationen zur Stabilisierung von Afrikas jüngstem Staat beitragen?

„Mitte Februar erklärten die Regierung und die Vereinten Nationen im nördlichen Bundesstaat Unity eine Hungersnot. 100.000 Südsudanesen sind davon betroffen.“

Mo., 13.03.2017, 20.00 Uhr, Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft e.V. (IBZ München), Amalienstr. 38, 80799 München

Begrüßung

Ulrike Renner-Helfmann, Vorstandsvorsitzende der DGVN, Landesverband Bayern e. V.

Referenten:

Marina Peter (Brot für die Welt, Beraterin für Horn von Afrika und Ostafrika)

Peter Schumann (Dozent an der Universität Konstanz und ehemaliger politischer Direktor der UN-Mission im Sudan)

Moderation:

Dr. Martin Pabst, stellv. Vorsitzender der DGVN, Landesverband Bayern e.V.

Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1956 war der Südsudan im Staatenverband des Sudans marginalisiert. Widerstandsbewegungen führten jahrzehntelang Krieg gegen die Dominanz von Khartum. Das Umfassende Friedensabkommen von 2005 eröffnete die Möglichkeit der demokratischen Selbstbestimmung, und beim Referendum vom Januar 2011 sprachen sich an die 99 Prozent der Südsudanesen für die Unabhängigkeit aus. Am 9. Juli dieses Jahres wurde die Gründung eines eigenständigen Staates mit großer Euphorie gefeiert.

Doch ist der Südsudan von massiven Kriegsschäden, erheblicher Unterentwicklung, fortdauerndem Streit mit dem Nachbarstaat Sudan sowie machtpolitischen Rivalitäten und ethnisch-kulturellen Ressentiments gekennzeichnet. Am 15. Dezember 2013 brachen innerhalb des regierenden Sudan People’s Liberation Movement / Army (SPLM/A) Kämpfe zwischen Anhängern des Staatspräsidenten Salva Kiir Mayardit und des von ihm zuvor entlassenen Vizepräsidenten Riek Machar aus. Sie eskalierten zum erbitterten Bürgerkrieg. Dabei kam es zu massiven Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen, Vertreibungen und Zerstörungen. Erst nach Androhung von VN-Sicherheitsratssanktionen unterzeichneten die Konfliktparteien im August 2015 ein Friedensabkommen, doch flammen immer wieder Auseinandersetzungen auf.

Die Vereinten Nationen haben den Friedensprozess durch Blauhelmmissionen begleitet und sind bis heute mit der United Nations Mission in the Republic of South Sudan (UNMISS) aktiv. VN-Programme wie die Weltentwicklungsorganisation, der Hohe Flüchtlingskommissar oder das Welternährungsprogramm suchen zur Entwicklung beizutragen und in Not geratene Menschen zu betreuen.

Zu fragen ist, wie die VN zur Lösung der Krise im Südsudan beitragen können. Als Vortragende und Diskutanten sind zwei ausgewiesene Experten eingeladen: Marina Peter (Brot für die Welt, Beraterin für Horn von Afrika und Ostafrika) und Peter Schumann (Dozent an der Universität Konstanz und ehemaliger politischer Direktor der UN-Mission im Sudan). Nach Impulsreferaten und einer Podiumsdiskussion soll die Veranstaltung in eine Aussprache zwischen Publikum und Experten münden.

Wir würden uns freuen, Sie bei dieser interessanten Veranstaltung sowie dem sich anschließenden Empfang begrüßen zu können.

 

DGVN-Kampagne "Mitglieder werben mitglieder"

Mitglieder werben Mitglieder
Machen Sie mit und gewinnen Sie eine Reise nach New York!

Am 24. Oktober 2016, dem Tag der Vereinten Nationen, startet die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) eine Initiative zur Mitglieder-gewinnung: „Mitglieder werben Mitglieder“. Machen Sie mit und gewinnen Sie die Teilnahme an einer DGVN-Reise zum Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York!

Die DGVN will entsprechend der UN-Charta das "Wir, die Völker der Vereinten Nationen" mit Leben füllen. Das Engagement jeder und jedes Einzelnen trägt dazu bei, die Vereinten Nationen erfolgreicher zu machen. Unsere Gesellschaft informiert über die Arbeit der Vereinten Nationen und zeigt Handlungsmöglichkeiten für die deutsche Politik und alle Bürgerinnen und Bürger auf, globale Politik im Rahmen der Vereinten Nationen aktiv mitzugestalten.

Als Verein, der sich für die Belange der Vereinten Nationen einsetzt, braucht die DGVN eine starke Mitgliedschaft.

Machen Sie die DGVN bekannt, werben Sie für unsere Arbeit, gewinnen Sie neue Mitglieder für unsere Gesellschaft! Es gibt  gute Gründe, DGVN-Mitglied zu werden und damit unsere Arbeit für die Vereinten Nationen zu unterstützen und so beispielsweise Veranstaltungen und Publikationen zu ermöglichen.

  1. Wir setzen uns zusammen mit unseren Mitgliedern für die Ziele der Charta der Vereinten Nationen ein: Schutz der Menschenrechte, Umweltschutz, Entwicklung und Friedenssicherung.
  2. Wir geben unseren Mitgliedern Einblicke in deutsche und europäische UN-Politik.
  3. Wir informieren die deutsche Öffentlichkeit über die UN.
  4. Wir bieten unseren Mitgliedern ein nationales und internationales UN-Netzwerk.
  5. Wir bieten unseren Mitgliedern exklusive Veranstaltungen mit hochrangigen Persönlichkeiten aus dem UN-System an.
  6. Wir arbeiten mit jungen Menschen zusammen und begeistern sie für die Arbeit der UN.
  7. Wir setzten uns für die wissenschaftliche Begleitung der UN ein.
  8. Wir bieten unseren Mitgliedern exklusive Studienreisen zu UN-Orten an.
  9. Wir senden Mitgliedern unsere Fachzeitschrift zu den Vereinten Nationen regelmäßig und kostenlos zu.
  10. Wir fördern und unterstützen ehrenamtliches Engagement unserer Mitglieder für die UN.

Weisen Sie die neuen Mitglieder darauf hin, Ihren Namen auf dem Beitrittsformular unter „geworben von…“ zu notieren. Für jedes geworbene Mitglied erhalten Sie ein Los in der Tombola. Je mehr neue Mitglieder Sie werben, desto höher sind Ihre Gewinnchancen. Im Anschluss an die Kampagne entscheidet das Los. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt die Teilnahme an einer durch die DGVN organisierten Reise zu den Vereinten Nationen nach New York. Die Kosten für Flug und Unterkunft werden von der DGVN übernommen. Die Reise findet voraussichtlich im Herbst 2017 statt. Unsere Kampagne „Mitglieder werben Mitglieder“ dauert vom 24. Oktober 2016 bis zum 23. April 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

DGVN Broschüre 2016 Infobroschüre der DGVN Bayern

In unserer aktuellen Broschüre erfahren Sie mehr über die Geschichte und die Arbeit der UN, der DGVN und des DGVN-Landesverbandes Bayern (PDF):

  • Präambel zur Charta der Vereinten Nationen
  • Die Bedeutung der Vereinten Nationen
  • Deutschland in den Vereinten Nationen
  • Die DGVN und ihre Partnerorganisationen
  • Der Landesverband Bayern der DGVN
  • Öffentlichkeitsarbeit

 

Menschenrechte achten, multilaterales Engagement nachhaltig stärken

Aufruf der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) zur aktuellen Flüchtlingskrise

Beinahe 60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Damit hat die Zahl derer, die gewaltsam vertrieben wurden, ein trauriges Allzeithoch erreicht. Die Ursachen liegen dabei auf der Hand: Gewalttätige Konflikte und Perspektivlosigkeit sind nur einige der Gründe, die in vielen Ländern ein friedliches, sicheres oder auch nur den menschlichen Bedürfnissen angemessenes Leben nicht zulassen.

Dieser Tage nimmt die Flüchtlingskrise, die längst auch Europa betrifft, neue Ausmaße an. Täglich erreichen bis zu 4000 Menschen Griechenland. Etwa 83% dieser Menschen sind syrischer Herkunft. Dieser enorme Anstieg der Flüchtlinge ist auch dadurch zu erklären, dass ihnen in den Nachbarstaaten, die bislang den Hauptteil der syrischen Flüchtlinge aufgenommen haben, langfristige Lebensperspektiven fehlen.

Das Elend der Flüchtlinge geht uns alle an. Zwar hat Deutschland in den letzten Wochen ein großes Maß an Solidarität gezeigt; jetzt wird es aber darauf ankommen, in der deutschen und europäischen Politik auch die globale Dimension nicht aus den Augen zu verlieren und Weichen für eine nachhaltige Lösung zu schaffen.

Ganze Erklärung im Wortlaut siehe hier...

 

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen fordert ein Ende der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Syrien und die Einrichtung regionaler Schutzzonen

Angesichts des grausamen Bürgerkriegs in Syrien, bei dem bislang über 190.000 Menschen getötet wurden und Millionen Syrer in die Flucht getrieben wurden, fordert die DGVN ein sofortiges und entschiedenes Handeln der internationalen Gemeinschaft. Als Sofortmaßnahme unterstützen wir den Vorschlag des Syrien-Sondergesandten der Vereinten Nationen, Staffan de Mistura, zur Schaffung regionaler entmilitarisierter Schutzzonen. Solche "Freeze Zones" sollten die Anfangspunkte für eine politische Lösung des Konflikts sein. Wir fordern außerdem die strafrechtliche Aufarbeitung der massiven Menschenrechtsverletzungen vor dem Internationalen Strafgerichtshof sowie mehr Hilfe aller Staaten bei der Versorgung und menschenwürdigen Aufnahme der Flüchtlinge.

Erklärung im Wortlaut siehe hier...

 

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