VEREINTE NATIONEN

Die Zeitschrift der DGVN informiert sechsmal jährlich über die Tätigkeit der UN • Analysiert die Weltprobleme im Spiegel der Vereinten Nationen • Behandelt Themen wie Friedenssicherung, Nord-Süd, Menschenrechte, Fortbildung des Völkerrechts • u.v.a.m.

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Aktuelle Veranstaltungen

Der DGVN Landesverband Bayern bietet regelmässig Veranstaltungen für seine Mitglieder und interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger an. Mitglieder erhalten automatisch Informationen über die Aktivitäten des Landesverbandes. In der Regel sind alle Veranstaltungen kostenfrei.

 

4. OKTOBER 2017

"Meine Seele kriegt ihr nie"

Buchvorstellung und Lesung von Carl Campeau,

Jurist und Philosoph, Mitarbeiter der UN, Einsätze in Bosnien, Albanien, Kosovo, Liberia, Syrien

Mi., 04.10.2017, 19.00 Uhr, Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München.

Der aus Kanada stammende Jurist und Philosoph Carl Campeau ist seit fast 20 Jahren für die UN in den gefährlichsten Ländern der Welt im Einsatz. In Syrien wird er 2013 von der al-Nusra-Front entführt, gefoltert und gezwungen, zum Islam zu konvertieren. Nach acht Monaten gelingt es ihm zu fliehen, der lange Weg zurück ins Leben beginnt.

Dieser Weg kreuzt sich mit dem eines seiner Geiselnehmer, der als anerkannter Flüchtling in Deutschland aufgenommen worden war. 2016 kommt es zum Prozess gegen den jungen Syrer wegen erpresserischen Menschenraubs und Kriegsverbrechen in Syrien.

Moderation:
Silvia Bauer
Kulturwissenschaftlerin, München

Lesung:
Burchard Dabinnus

Zusammenfassende Übersetzung:
Eva Nies

Lesung in deutscher Sprache, Gespräch in englischer Sprache mit zusammenfassenden Übersetzungen.

Kosten: € 8.-/7.-
SchülerInnen und Studierende bis 30 Jahre frei.

Anmeldung empfohlen

per Telefon/Fax/E-Mail
Fon: 089/549027-0
Fax: 089/549027-15
E-Mail: info@evstadtakademie.de
www.evstadtakademie.de

 

12. juni 2017

Ihr Job: Die Welt

Karrierechancen im Auswärtigen Amt und bei der UNO

Vortrag von

Dr. Jurij Aston (Stellv. Leiter des Arbeitsstabs Ukraine, Auswärtiges Amt) und

Michael Seckler (Public Information Officer, UNRIC-Büro Deutschland)

Moderation: Carsten Berger (Vorsitzender Junge DGAP München)

Mo., 12.06.2017, 18.00 Uhr (c.t.), LMU Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1 (HGB), Audimax (A030).

Kooperationsveranstaltung der DGVN Landesverband Bayern e.V., der Jungen Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, der Fachschaftsinitiative Jura München und des Lehrstuhls für Völkerrecht und Öffentliches Recht.

Siehe auch beigefügter Flyer.

 

Seminar 10.-12.07.2017

Der DGVN Landesverband Bayern e.V. lädt Sie hiermit sehr herzlich in Kooperation mit der Gesellschaft für Politische Bildung e.V. zu nachfolgendem Seminar an der Akademie Frankenwarte Würzburg ein:

Iran und Saudi Arabien: Kampf um die Vormachtstellung im Nahen Osten

10.-12.07.2017,  Akademie Frankenwarte Würzburg, Leutfresserweg 81-83, 97082 Würzburg

Seit der Arabellion 2011 hat der Iran begonnen, sich langsam dem Westen zu öffnen und konnte durch den Wegfall von Embargos bereits wirtschaftlich davon profitieren. Saudi Arabien hingegen hält an alten Positionen fest und droht, unterstützt durch eine innere Führungskrise, seine Vormachtstellung zu verlieren. Im Seminar wird die Entwicklung der beiden Staaten verglichen und analysiert, welche Auswirkungen die Spannungen zwischen Iran und Saudi Arabien für das politische Gesamtgefüge der Region. Untersucht wird auch der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus.

Wir würden uns freuen, Sie bei diesem interessanten Seminar begrüßen zu können.

Wenn Sie teilnehmen möchten, bitten wir Sie, sich umgehend direkt bei der Akademie Frankenwarte Würzburg anzumelden, da die Teilnehmeranzahl beschränkt ist. Bitte entnehmen Sie die Anmeldebedingungen und die genauen Themen dem beigefügten Flyer.

 

vortrags- und diskussionsveranstaltung 13.03.2017

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN), lädt Sie herzlich ein

Südsudan - Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind

Wie können die Vereinten Nationen zur Stabilisierung von Afrikas jüngstem Staat beitragen?

„Mitte Februar erklärten die Regierung und die Vereinten Nationen im nördlichen Bundesstaat Unity eine Hungersnot. 100.000 Südsudanesen sind davon betroffen.“

Mo., 13.03.2017, 20.00 Uhr, Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft e.V. (IBZ München), Amalienstr. 38, 80799 München

Begrüßung

Ulrike Renner-Helfmann, Vorstandsvorsitzende der DGVN, Landesverband Bayern e. V.

Referenten:

Marina Peter (Brot für die Welt, Beraterin für Horn von Afrika und Ostafrika)

Peter Schumann (Dozent an der Universität Konstanz und ehemaliger politischer Direktor der UN-Mission im Sudan)

Moderation:

Dr. Martin Pabst, stellv. Vorsitzender der DGVN, Landesverband Bayern e.V.

Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1956 war der Südsudan im Staatenverband des Sudans marginalisiert. Widerstandsbewegungen führten jahrzehntelang Krieg gegen die Dominanz von Khartum. Das Umfassende Friedensabkommen von 2005 eröffnete die Möglichkeit der demokratischen Selbstbestimmung, und beim Referendum vom Januar 2011 sprachen sich an die 99 Prozent der Südsudanesen für die Unabhängigkeit aus. Am 9. Juli dieses Jahres wurde die Gründung eines eigenständigen Staates mit großer Euphorie gefeiert.

Doch ist der Südsudan von massiven Kriegsschäden, erheblicher Unterentwicklung, fortdauerndem Streit mit dem Nachbarstaat Sudan sowie machtpolitischen Rivalitäten und ethnisch-kulturellen Ressentiments gekennzeichnet. Am 15. Dezember 2013 brachen innerhalb des regierenden Sudan People’s Liberation Movement / Army (SPLM/A) Kämpfe zwischen Anhängern des Staatspräsidenten Salva Kiir Mayardit und des von ihm zuvor entlassenen Vizepräsidenten Riek Machar aus. Sie eskalierten zum erbitterten Bürgerkrieg. Dabei kam es zu massiven Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen, Vertreibungen und Zerstörungen. Erst nach Androhung von VN-Sicherheitsratssanktionen unterzeichneten die Konfliktparteien im August 2015 ein Friedensabkommen, doch flammen immer wieder Auseinandersetzungen auf.

Die Vereinten Nationen haben den Friedensprozess durch Blauhelmmissionen begleitet und sind bis heute mit der United Nations Mission in the Republic of South Sudan (UNMISS) aktiv. VN-Programme wie die Weltentwicklungsorganisation, der Hohe Flüchtlingskommissar oder das Welternährungsprogramm suchen zur Entwicklung beizutragen und in Not geratene Menschen zu betreuen.

Zu fragen ist, wie die VN zur Lösung der Krise im Südsudan beitragen können. Als Vortragende und Diskutanten sind zwei ausgewiesene Experten eingeladen: Marina Peter (Brot für die Welt, Beraterin für Horn von Afrika und Ostafrika) und Peter Schumann (Dozent an der Universität Konstanz und ehemaliger politischer Direktor der UN-Mission im Sudan). Nach Impulsreferaten und einer Podiumsdiskussion soll die Veranstaltung in eine Aussprache zwischen Publikum und Experten münden.

Wir würden uns freuen, Sie bei dieser interessanten Veranstaltung sowie dem sich anschließenden Empfang begrüßen zu können.

 

diskussionsforum 30.01.2017

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN), in Kooperation mit dem Geschwister-Scholl Institut für Politikwissenschaft, lädt Sie herzlich ein

Die Vereinten Nationen und Donald Trump – Anfang vom Ende oder more of the same?

 

Diskussionsforum mit Dr. Hans d'Orville, ehemaliger Beigeordneter UNESCO-Generaldirektor

Mo., 30.01.2017, 18.30 Uhr, Hauptgebäude der LMU Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München (Raum ist vor Ort ausgeschildert)

Begrüßung durch Dr. Steffen Eckhard, Vorstandsmitglieder der DGVN Landesverband Bayern e.V.

 

„As to the U.N., things will be different after Jan. 20th”, twitterte Donald Trump als Reaktion auf die UN Resolution zur israelischen Siedlungspolitik. 2016 war ein Jahr der politischen Umbrüche und auch die Vereinten Nationen und ihr neuer Chef Antonio Guterres ahnen bereits, dass sie es unter dem designierten 45. US-Präsidenten schwer haben werden. Immer wieder äußert Trump harte Kritik an den Vereinten Nationen, sie seien „nur ein Club, wo sich Leute treffen, unterhalten und vergnügen können“. Nicht nur als größter Geldgeber, sondern auch als Veto-Macht im Sicherheitsrat, sind die Vereinigten Staaten für ein Funktionieren der Vereinten Nationen unabdingbar.

Was erwartet die UN unter einem Präsidenten Trump? Welche Möglichkeiten hat Guterres, die UN ‚Trump-sicher‘ zu machen? Ist es überhaupt möglich, die Weltorga-nisation gegen den Willen des größten Beitragszahlers zu steuern?

Hans d’Orville bekleidete über fast vier Jahrzehnte Spitzenposition im Entwick-lungshilfeprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und der UNESCO. Bis zu seiner Pensionierung Ende 2014 war Dr. Hans d‘Orville als Beigeordneter UNESCO-Generaldirektor für Strategische Planung einer der ranghöchsten Deutschen im UN-System. Wie wenige andere deutsche Beamte konnte er so live mitverfolgen, welche politischen und gesellschaftlichen Veränderungen die Vereinten Nationen schon überstehen mussten, und welchen Schaden Donald Trump tatsächlich anrichten könnte.

Nach einem Impulsreferat durch Dr. Hans d’Orville und einer ersten Reaktion durch Dr. Ronny Patz, UN Forscher am Geschwister-Scholl Institut für Politikwissenschaft, soll das Forum insbesondere Raum zur Diskussion zwischen Publikum und dem Experten geben. Es moderiert Dr. Steffen Eckhard vom Geschwister-Scholl-Institut, Vorstandsmitglieder der DGVN Landesverband Bayern e.V.

Wir würden uns freuen, Sie bei dieser interessanten Veranstaltung begrüßen zu können. Wenn Sie teilnehmen möchten, bitten wir bis Do., 26.01.2017 um Rückmeldung per E-Mail an info@dgvn-bayern.de .